Das Ohmsche Gesetz

Das ohmsche Gesetz ist für die Elektrotechnik von fundamentaler Bedeutung. Es erklärt nämlich, wie die physikalischen Größen von Spannung, Strom und Widerstand zusammenhängen. Jedes elektronische Bauteil ist für eine bestimmte Stromstärke und Spannung ausgelegt. Damit diese Werte alle eingehalten werden, müssen die Bauteile richtig dimensioniert und berechnet werden. Dies macht man mit dem Ohmschen Gesetz.

Georg Simon Ohm

Der deutsche Physiker Georg Simon Ohm erkannte im Frühjahr, dass ein proportionaler Zusammenhang zwischen Spannung und Stromstärke besteht und formulierte das Ohmsche Gesetz.

U=R*I

Die Elektronen fließen in diesem Beispiel vom Minuspol der Batterie über einen Widerstand mit R = 220 Ohm zum Pluspol der Batterie. Die Batterie hat eine Spannung von U = 1,5 Volt. Wenn man nun mit einem Multimeter die Spannung vor und hinter dem Widerstand misst, so erhält man eine Spannung von 1,5 Volt. Über dem Widerstand fällt sozusagen die Spannung ab. Dieses Phänomen nennt man Spannungsabfall.

Mit diesen Werten können wir nun berechnen, wie groß die Stromstärke in dem Stromkreis ist. Wir stellen die Formel U=R*I um und erhalten I=U/R

Nun setzen wir die bekannten Werte ein und erhalten:

I = 5V / 220Ohm = 0,00681A oder 6,81mA