Strom – was ist das?

Der Begriff Strom begegnet uns sehr häufig im Alltag, hat aber ganz unterschiedliche Bedeutungen. Oft spricht man von einem Menschenstrom, wenn beispielsweise viele Leute zum Protestieren durch die Straßen ziehen. Fest etabliert hat sich aber auch die Redewendung „es regnet in Strömen“.

Zwar unterscheiden sich diese Ströme stark voneinander und haben oft wenig miteinander zu tun, aber doch haben sie etwas gemeinsam: Viele einzelne „Objekte“ bewegen sich in die gleiche Richtung.

Ganz ähnlich ist es auch beim elektrischen Strom. Hier bewegen sich Ladungsträger – auch Elektronen genannte – in eine Richtung. Um den elektrischen Strom besser zu verstehen, kann man sich die Elektronen als kleine Kügelchen vorstellen, die durch eine Leitung fließen.

Spannung, Stromstärke und Widerstand

Die zwei wichtigsten Kenngrößen, die den elektrischen Strom charakterisieren sind Spannung und Stromstärke. Um zu verstehen was das genau ist, nehmen wir uns eine Gießkanne zur Hand.

Wir füllen die Gießkanne und lassen anschließend das Wasser hinauslaufen. Was sieht man? Nichts weltbewegendes. Das Wasser läuft ganz normal vorne hinaus. Aber halt, da war doch noch etwas! Die Wassertropfen fallen alle in die gleiche Richtung. Genau betrachtet stellen die fließenden Wassertropfen also einen Strom da.

Stromstärke

Die Stromstärke ist definiert als Ladung pro Zeit – auf unser Gießkannenmodell übetragen stellt die Stromstärke also die Anzahl an Wassertropfen dar, die pro Sekunde die Gießkanne verlassen. Je mehr Tropfen pro Sekunde die Gießkanne verlassen, umso größer wird die Stromstärke. Wenn wir nun die Gießkannenöffnung etwas mit der Hand verschließen, verringert sich die Anzahl an Tropfen, die pro Sekunde die Gießkannenöffnuung verlässt. Daraus folgt, dass auch die Stromstärke sinkt.

Spannung

Die Spannung sorgt dafür, dass sich die Elektronen bewegen können.